1. Spiel­feld und Wände

Padel wird auf einem geschlos­se­nen Platz mit Glas- und Git­ter­wän­den gespielt. Der Ball darf nach dem Auf­kom­men auf dem Boden die Wand berüh­ren und bleibt trotz­dem im Spiel. Die Wän­de sind somit ein fes­ter Teil des Spiels.

2. Auf­stel­lung

Padel wird 1 gegen 1 gespielt. Jede:r Spieler:in hat eine rech­te und eine lin­ke Spielfeldseite.

3. Auf­schlag

Der Auf­schlag muss auf oder unter Tail­len­hö­he geschla­gen wer­den und muss dia­go­nal in das gegen­über­lie­gen­de Auf­schlag­feld gespielt wer­den. Der Ball muss zuerst auf dem Boden auf­sprin­gen, bevor er geschla­gen wird. Beim Auf­schlag darf der Ball nach dem Auf­prall auf dem Boden nicht an das Git­ter springen.

4. Ball im Spiel

Nach dem Auf­kom­men auf dem Boden darf der Ball die Wand oder das lila (aber nicht das graue) Git­ter berüh­ren und wei­ter­ge­spielt wer­den. Trifft der Ball jedoch direkt die Wand, ohne vor­her den Boden zu berüh­ren, ist der Punkt ver­lo­ren. Der Ball darf nur ein­mal aufspringen.

5. Punk­te zählen

Das Punk­te­sys­tem ist wie beim Ten­nis: 15, 30, 40, Spiel. Ein Satz wird bis 6 Spie­le gespielt, mit min­des­tens zwei Spie­len Vor­sprung. Bei einem Spiel­stand von 6:6 wird ein Tie­break gespielt. Das Spiel ist gewon­nen, wenn ein:e Spieler:in zwei Sät­ze gewinnt. Bei Ein­stand ent­schei­det der sog. Gol­den Point, d.h. der:die anneh­men­de Spieler:in bestimmt die Auf­schlag­sei­te und es wird nur noch ein Ent­schei­dungs­punkt gespielt.

6. Netz­re­geln

Der Ball muss beim Spie­len über das Netz flie­gen und darf das Netz leicht berüh­ren. Es darf nicht über das Netz gegrif­fen wer­den, außer der Ball hat auf der eige­nen Sei­te bereits den Boden berührt.

7. Feh­ler und Punktverlust

Ein Punkt ist ver­lo­ren, wenn der Ball zwei­mal auf der eige­nen Sei­te auf­kommt. Bei einem Schlag ins Netz oder an jeg­li­ches Git­ter bzw. Glas auf der geg­ne­ri­schen Sei­te ist der Punkt eben­falls verloren.

8. Schlä­ger und Ball

Padel-Schlä­ger sind kom­pakt und mit Löchern ver­se­hen. Gespielt wird mit spe­zi­el­len Padel-Bäl­len, die etwas weni­ger Druck haben als Ten­nis­bäl­le. Der Schlä­ger muss wäh­rend des Spiels immer am Hand­ge­lenk befes­tigt sein (Schlau­fe), um Ver­let­zungs­ge­fah­ren zu vermindern.